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Headerbild zeigt eine Frisur

Geschichte von Molino Friseure und der Roggenmühle

Molino Friseure

Bereits vor 14 Jahren entstand durch die Familie Baake ein auf hohem Niveau arbeitendes Friseurunternehmen.

Mein größter Wunsch war es jedoch, irgendwann einmal einen Salon zu eröffnen, der durch sein besonderes Ambiente besticht. Seit Jahren fuhren meine Frau und ich täglich in Braunschweig-Lehndorf an der ehemaligen Roggenmühle vorbei. Dieses wunderschöne alte Backsteingebäude mit seinen Türmen erinnerte meine Frau immer ein wenig an die Häuser in Greenwich Village in New York, von denen sie schon immer fasziniert war.

Immer wenn ich für ein paar Minuten an der roten Ampel davor stand, kam mir der Gedanke, da würde ich gern einen Friseursalon der Extraklasse eröffnen. Nur leider gab es ein Problem. Das Gebäude stand seit einigen Jahren leer und es machte nicht den Anschein, dass sich dies in nächster Zeit ändern wird. Doch eines Tages traute ich meinen Augen kaum. Dort an der ehemaligen Roggenmühle hing das magische Schild – Gewerberäume zu vermieten -, auf das ich schon so lange wartete.

Es ging dann alles ziemlich schnell. Der 1. Schritt war getan. Jetzt ging es nur noch darum, mein Vorhaben zu realisieren und dafür Mitarbeiter zu gewinnen, die meine Vorstellungen von einem Friseur der Extraklasse mit mir gemeinsam realisieren.

Ja und nun ist es soweit. Am Sonnabend, den 2. August gehen die Molino Friseure an den Start, um Sie zu verwöhnen, denn Sie stehen bei uns an erster Stelle.

Roggenmühle

Die Roggenmühle in der Hannoverschen Straße wurde ab 1912 in mehreren Abschnitten erbaut. Zunächst handelte es sch um eine reine Mühlenanlage, bestehend aus Getreidesilo, Getreidespeicher und Reinigung. Die Mühle und das Maschinenhaus wurden von dem Architekten Otto Orlishausen entworfen und durch die Mühlenfabrik und Mühlenbauanstalt G. Luther AG Braunschweig gebaut. Durch das gerade fertig gestellte Ringgleis wurde der Getreidetransport sichergestellt und die Anlieferung über weite Strecken ermöglicht.

Im September 1912 wurden die ersten Ölmotoren zum Antrieb der Transmission im Transmissionshaus eingebaut.

1913 erfolgte ein Werkstattanbau und 1914 wurde ein neuer Silotrakt errichtet. Dieses Silo brannte kurz nach seiner Fertigstellung ab und wurde umgehend wieder aufgebaut.

Roggenmuehle 1915 wurde das Kesselhaus errichtet, Dampfmaschinen eingebaut und eine Genehmigung für die Lagerung von 62.000 kg Dieselmotorenöl erteilt.

1916 war die bauliche Entwicklung mit dem Einbau der Trocknungsanlage zunächst abgeschlossen.

1934 wird das Wahrzeichen der Mühle Lehndorf, der weit sichtbare Turm, gebaut. Er dient als Wasserspeicher zur Druckerhöhung, da die Stadt Braunschweig nicht genügend Wasser für die Sprinkleranlage liefern konnte.

1944 wurden durch den Luftangriff auf die Stadt Braunschweig die alten Silos und der Speicher sowie die Nebengebäude im Hof beschädigt.

1946 wurden erste bauliche Veränderungen am Silo vorgenommen und die Aufstockung des alten Silos bis zur Traufhöhe des neuen Silos vorgenommen.

1947 erfolgte die Wiederherstellung von Werkstatt und Lagergebäude.

1948 waren die Betriebsgebäude und alle Speicher wieder hergestellt.

1962 wird die gesamte Getreideannahme umgebaut und eine Wagenhebebühne für Lkws errichtet.

1987 beendete die Eigentümerin des Geländes - die Mühle Rüningen GmbH & Co. KG - den Betrieb auf dem Gelände, da die gesamten Mühlenkapazitäten in Rüningen konzentriert werden konnten. Die Siloanlagen werden bis heute als Zwischenlager genutzt, wenn Getreideüberschüsse eingelagert werden.

Heute steht der gesamte Gebäudekomplex unter Denkmalschutz.


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